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Finanzwissen praktisch anwenden

Notgroschen aufbauen: Die ersten 1.000 Euro

6 Wochen, ca. 3 Stunden pro Woche
2026/02/23
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Notgroschen aufbauen: Die ersten 1.000 Euro
129 €

Programm

Kursablauf in 6 Wochen

  1. Woche 1: Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Situation – Einnahmen, Fixkosten, variable Ausgaben. Sie lernen, ein Haushaltsbuch zu führen, das nicht nach drei Tagen nervt.

  2. Woche 2: Ausgabenanalyse im Detail. Wir kategorisieren jede Transaktion der letzten drei Monate. Dabei finden die meisten Teilnehmer 80 bis 150 Euro monatlich, die sie umleiten können.

  3. Woche 3: Sparziele festlegen und das richtige Konto wählen. Vergleich von Tagesgeldkonten, Einrichtung automatischer Überweisungen, Umgang mit Rückschlägen.

  4. Woche 4: Strategien für unregelmäßige Einnahmen – Boni, Steuerrückerstattungen, Geschenke. Außerdem: wie Sie mit Ihrem Partner über Geld sprechen, ohne dass es zum Streit wird.

  5. Woche 5: Notfallszenarien durchspielen. Was kostet welche Reparatur typischerweise? Wann lohnt sich eine Versicherung, wann nicht? Sie erstellen Ihre persönliche Risikoliste.

  6. Woche 6: Langfristiger Plan nach den ersten 1.000 Euro. Wie bauen Sie auf 3 bis 6 Monatsgehälter auf? Wann investieren Sie das Geld anders?

    Bonusmaterial

    Vorlagen für Haushaltsbücher, Vergleichsrechner für Bankkonten, Checkliste für Versicherungen, monatliche Fortschrittstracker.

Beschreibung

Ein Notgroschen ist kein abstraktes Konzept aus Finanzratgebern – es geht darum, dass Ihre Waschmaschine kaputt geht und Sie 400 Euro brauchen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Oder dass Ihr Auto eine ungeplante Reparatur braucht. Solche Situationen kommen häufiger vor, als man denkt.

Warum 1.000 Euro als erstes Ziel?

Diese Summe deckt die meisten kleineren Notfälle ab: Haushaltsgeräte, Autoreparaturen, Zahnarztkosten. Sie ist außerdem erreichbar genug, dass man nicht nach drei Monaten frustriert aufgibt. Wenn Sie 50 Euro monatlich zurücklegen können, haben Sie Ihr Ziel in knapp zwei Jahren erreicht. Mit 100 Euro sind es zehn Monate.

Die größte Hürde ist nicht das Sparen selbst, sondern herauszufinden, woher das Geld kommen soll. Deshalb schauen wir uns Ihre tatsächlichen Ausgaben an – nicht die, die Sie im Kopf haben, sondern die auf Ihrem Kontoauszug stehen. Streaming-Dienste, die Sie nicht nutzen. Das Fitnessstudio, in dem Sie seit März nicht mehr waren. Mittagessen außer Haus, das sich zu 200 Euro im Monat addiert.

Wo das Geld bleibt

Die meisten Menschen unterschätzen ihre Kleinausgaben um 30 bis 40 Prozent. Ein Kaffee hier, ein Snack dort – einzeln unwichtig, zusammen aber 80 bis 100 Euro monatlich. Wir dokumentieren vier Wochen lang jede Ausgabe. Danach wissen Sie genau, wo Spielraum ist.

Das Sparkonto sollte ein separates Tagesgeldkonto sein, nicht Ihr Girokonto. Sonst ist das Geld bei der nächsten Onlinebestellung weg. Richten Sie einen Dauerauftrag ein, der direkt nach Gehaltseingang läuft. Was Sie nicht sehen, können Sie nicht ausgeben.

Ihr Lernweg

  • 1
    Melden Sie sich über das Kontaktformular an
  • 2
    Erhalten Sie Zugang zu allen Kursmaterialien
  • 3
    Arbeiten Sie die Übungen in Ihrem Tempo durch
  • 4
    Setzen Sie Ihr Wissen direkt in die Praxis um
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